Im Dauereinsatz war die St. Leoner Feuerwehr am letzten Freitagabend, nachdem durch sintflutartige Regenfälle zahlreiche Keller vollgelaufen waren und Kanaldeckel durch die Wucht des Wassers aus ihren Halterungen gespült wurden. Von 18.43 Uhr ab, nach dem die Leitstelle Rhein-Neckar den ersten Alarm ausgelöst hatte, war die St. Leoner Feuerwehr bis um Mitternacht mehr als fünf Stunden im Einsatz, um vollgelaufene Keller auszupumpen und Kanaldeckel auf der Straße wieder einzusetzen.

Genau um 00.42 Uhr wurde am Mittwochmorgen für die St. Leoner Feuerwehr Brandalarm ausgelöst. Zeitgleich wurde gemäß der Alarm- und Ausrückordnung noch die Feuerwehr Walldorf mit ihrem Teleskopmast alarmiert. Im Feuerwehrhaus teilte die Leitstelle Rhein-Neckar dann über Funk mit, dass in der Neugasse/Ecke Wallgrabenstaße eine Scheune brennen würde. Als die St. Leoner Feuerwehr am Einsatzort eintraf stand die Scheune bereits lichterloh in Flammen, worauf umgehend noch die Feuerwehr Rot nachalarmiert wurde.

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr St. Leon begrüßte Kommandant Hofmann zunächst Herrn Bürgermeister Eger sowie alle anwesenden Feuewehrangehörigen, ehe er gleich an den wohl tragischsten Einsatz im Jahr 2007 erinnerte. Die St. Leoner Feuerwehr musste zu einem Verkehrsunfall ausrücken, bei dem ihr 18jährier Feuerwehrkamerad „JoJo" verstorben war. Zu seinem Gedenken erhoben sich alle Kameraden und legten eine Schweigeminute ein.

Am letzten Samstag traf sich die St. Leoner Feuerwehr sowie die Jugendfeuerwehr im Harres zur internen Kegelmeisterschaft.
Zunächst musste jeder Teilnehmer 10 Wurf in die Vollen abgeben und anschließend 5 Wurf abräumen. Das ganze wurde dreimal wiederholt. 

Wohnungsbrand am 29.12.2007

 

Zu ihrem letzten Einsatz im alten Jahr 2007 musste die St. Leoner Feuerwehr am 29.12. ausrücken, nach dem von der Leitstelle Rhein-Neckar kurz vor 09.30 Uhr Alarm ausgelöst wurde. Über Funk wurde mitgeteilt, dass in der Reilinger Straße eine Wohnung brennt, worauf die St. Leoner Feuerwehr umgehend mit 30 Mann und ihren drei Fahrzeugen zum Einsatzort fuhr. Bereits aus einiger Entfernung war eine große Rauchsäule erkennbar.